Hybrid-Busse: Aufwärts Richtung 100% Elektromobilität

CFL Gruppe
// 15 Mai 2019

Als Rückgrat des öffentlichen Personenverkehrs, sowohl für Luxemburger Arbeitnehmer als auch für Pendler, setzt sich die CFL-Gruppe für einen verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten natürlichen Ressourcen ein, um so ihren ökologischen Fußabdruck zu mindern.

Dementsprechend hat die CFL Anfang März vier Hybrid-Gelenkbusse vom Modell Volvo 7900 LAH angeschafft. Was für die CFL den ersten Erwerb in Punkto Elektromobilität darstellt, seit der Schaffung des ersten CFL-Busdienstes im Jahre 1952, ist es ebenso der Anfang einer Übergangsphase im Busbetrieb von Dieselantrieb auf hundertprozentigem Elektroantrieb.

Jeder dieser vier 18 Meter langen Hybrid-Busse ist mit einer 8.9-Kilowattstunden-Batterie ausgestattet. Dadurch können, geschätzt, bis zu 20% Kraftstoff eingespart werden. Das im Stadtverkehr umso häufigere Starten des Hybrid-Buses wird durch die Stromversorgung ermöglicht. Erreicht der Bus eine bestimmte Geschwindigkeit, übernimmt der Dieselmotor dessen Antrieb.

Jeder der 240 CFL-Busfahrer wird im Umgang mit dem Hybrid-Bus geschult. Außerdem bietet die ergonomische Gestaltung der Kabine dem Lenker äußerst angenehme Fahrbedingungen.

Die Hybrid-Busse der CFL wurden mit Parkettimitat und schlichten Farben ausgestattet. Auch wurden die vier erworbenen Busse jeweils mit 8 Kameras (davon eine am Heck) ausgestattet.

Es ist anzumerken, dass die vier Fahrzeuge für den Empfang von Personen mit eingeschränkter Mobilität (PEM) geeignet sind.

Eine Rollstuhlrampe, genauso wie mit Brailleschrift versehene Signalknöpfe, sind im Hybrid-Bus vorhanden. Den gesetzlichen Vorschriften entsprechend gibt es auch jeweils vier verbreitete Sitzplätze, zum Empfang von Personen mit eingeschränkter Mobilität (PEM).

Sowohl die auf den Rollstuhl angewiesenen Kunden, als auch die mit dem Kinderwagen reisenden Personen, verfügen über reservierte Sitzbereiche. Jeder CFL-Hybrid-Bus ist jeweils mit einem Rollstuhlbereich und zwei Kinderwagenbereichen versehen.

Die vier CFL-Hybrid-Busse verfügen jeweils über 12 USB-Anschlüsse, die die Fahrgäste während der Fahrt nach ihren Wünschen benutzen können.
Die Haltestellen der jeweiligen Busstrecke werden jeweils auf zwei Bildschirmen im Bus angezeigt und künftig durch automatisierte Durchsagen angekündigt.

Momentan werden die vier Busse schon auf einigen Strecken benutzt, so auf Strecke 120 (Luxemburg – Junglinster), Strecke 192 (Kirchberg – Hassel), oder auch auf Strecke 304 (Bettemburg – Remich).

In Zukunft können diese Hybrid-Busse so programmiert werden, dass sie den Regelungen in Null-Emissionszonen entsprechen. So können Städte durchquert werden, ohne Lärm zu verursachen oder Schadstoffe auszustoßen.

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